Gelbringfalterförderung, Stallikon

Im Auftrag der Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich durften wir Fördermassnahmen für den stark gefährdeten Gelbringfalter (Lopinga achine: Foto © Eberhard Pfeuffer) umsetzen. Im Mittelland gibt es die Art wohl nur noch in zwei Metapopulationen am Albis und im Tösstal. Aufgrund der besonderen Verantwortung des Kantons Zürich für diese Art wird sie mit einem Aktionsplan gefördert.

Unser Einsatzgebiet liegt am westlichen Albishang in der Gemeinde Stallikon. Der steile Hang weist, mit vielen Jung- und wenigen Altbäumen bewachsene, wiesenartige Flächen auf. Zur Förderung der Gräser, welche als Futterpflanze dienen, wird der Jungwald stark ausgelichtet. Gleichzeitig werden einzelne Strauchgehölzgruppen stehen gelassen. Diese dienen den Männchen als Sitzwarten. Für die Schaffung dieses halboffenen Lebensraums werden mithilfe von Freischneider und Motorsäge vor allem die gross- und schnellwachsenden Gehölze auf Stock gesetzt.

Beobachtungen durch den Auftraggeber nach dem vorjährigen Eingriff waren sehr erfreulich. Ziel ist, in den nächsten Jahren abschnittsweise den gesamten Hang als Lebensraum für den Gelbringfalter aufzuwerten und damit dessen Population zu stärken.















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Manuel Brändli
Co-Bereichsleiter Zivildienst