Basteln für die Natur in Schwerzenbach
Am Nachmittag des 20. Mai trafen sich Gross und Klein bei schönstem Wetter an der Grillstelle beim Chrutzelried. Die Vorfreude auf einen Nachmittag voller Kreativität, Naturerlebnis und kleine Entdeckungen war gross.
Bei der Ankunft konnten bereits verschiedene Materialien bestaunt werden. Denn das Team der SWO hatte schon einiges bereit gelegt. Jetzt galt es nur noch zu entdecken, was es mit dem Sand, dem Schilf, den Ästen und den Samen auf sich hatte und was am Ende des Nachmittags bestaunt werden konnte.
An verschiedenen Posten wurde aus den unterschiedlichsten Materialien Nützliches für Wildbienen gebastelt. Beim Rollen der Samenkugeln aus Lehm konnte man sich die Hände schmutzig machen und sich darauf freuen, offene Flächen im Garten oder in der Nachbarschaft damit zu “bombardieren”. Alles mit dem Ziel, dass die Wildbienen mehr Futter finden und sich wohlfühlen können. Beim zweiten Posten schnitten wir fleissig Schilfstängel und markhaltige Äste auf die gleiche Länge. Dabei musste darauf geachtet werden, dass keine scharfkantigen Ränder entstehen, damit sich die Wildbienen beim Bau ihrer Nester nicht verletzen. Mit Draht zusammengebunden, bieten die Zweige als Rakete eine vertikale Nisthilfe für Wildbienen. Doch auch andere Nützlinge sind an diesem Nachmittag nicht vergessen gegangen: Mit lokalen Weiden wurden kleine Verstecke geflochten, mit der Absicht, dass in diese Verstecke Ohrwürmer einziehen und sich an den Blattläusen im Garten satt fressen.
Für eine kleine Stärkung war mit einem gesunden Zvieri und dem SWO eigenen Süssmost auch für uns Menschen gesorgt. So konnte Kraft getankt werden für die kurze Exkursion ins Chrutzelried. Mit einem wunderschönen Blick auf die Riedwiesen wurde die Entstehung des Naturschutzgebietes thematisiert und welche Arten hier leben. Dies rundete den Nachmittag ab und wir blickten alle zufrieden auf unsere erstellten Samenkugeln, Wildbienen-Raketen und Weidenverstecke. Es war ein rundum gelungener Nachmittag, der inspirierte, verband und zeigte, wie einfach Naturschutz im Alltag sein kann.
Journée “Bricolage” pour la nature – Schwerzenbach
Sous un magnifique soleil, petits et grands se sont retrouvés à Chrutzelried pour un après-midi placé sous le signe de la créativité et de la découverte de la nature. À leur arrivée, les participants ont découvert les différents matériaux préparés par l’équipe de la SWO : sable, roseaux, branches, argile et graines. Au fil des ateliers, chacun a pu apprendre à les transformer en précieux refuges et sources de nourriture pour les insectes.
Les mains dans l’argile, les participants ont d’abord confectionné des bombes à graines destinées à fleurir les jardins et les espaces verts, offrant ainsi davantage de nourriture aux abeilles sauvages. Ils ont ensuite découpé avec soin des tiges de roseau et des branches à moelle pour fabriquer des « fusées » à abeilles, des supports de nidification verticaux où ces pollinisateurs pourront installer leurs nids en toute sécurité. Les perce-oreilles n’ont pas été oubliés : de petits abris tressés en osier ont également été réalisés afin de leur offrir un refuge, en espérant qu’ils viendront ensuite débarrasser les jardins de leurs pucerons.
Après ces activités manuelles, un goûter a permis à chacun de reprendre des forces avant une courte excursion dans la réserve naturelle du Chrutzelried. Les participants y ont découvert l’histoire de ce site protégé ainsi que les nombreuses espèces qui y trouvent refuge. L’après-midi s’est achevé dans une ambiance conviviale, chacun repartant avec ses créations et de nombreuses idées pour favoriser la biodiversité au quotidien. Une belle réussite, riche en découvertes, en échanges et en inspiration.


Ein spannendes Aufwertungsprojekt in Basel
In Basel bot die SWO für das diesjährige Festival der Natur eine Führung im Innenhof direkt am Bahnhof Basel an – eine Besichtigung einer gelungenen ökologischen Aufwertung im Herzen der Stadt. Solche kleinen Mosaiksteine werden für die Natur, beispielsweise für Wildbienen und Vögel, aber auch für die Menschen als qualitative Erholungsräume immer wichtiger.
Der 3’000 m² grosse Innenhof wurde von der SWO in Zusammenarbeit mit dem Verein Dachbegrünung und dem Bioterra-Gartenbaubetrieb Flückiger im Auftrag der Immobilienfirma PSP Management AG im Zuge einer Gebäuderenovation vollständig aufgewertet. Der vorherige Bewuchs bestand aus Ziersträuchern, darunter auch invasive Neophyten wie Kirschlorbeer. An deren Stelle wurden einheimische Wildsträucher und Stauden gepflanzt, die aufgrund ihrer Herkunft von natürlichen, trockenen Standorten – beispielsweise Felsstandorten im Jura – gut an die heutigen Temperaturen angepasst sind.
Die Besuchenden der Führung erhielten Einblick in eine naturnah gestaltete Oase und konnten dabei viele Tipps für den eigenen Garten mitnehmen, beispielsweise zum Bau und geeigneten Standort verschiedener Kleinstrukturen oder dazu, welche Pflanzenarten sich für welche Standorte eignen. Eine Besucherin nahm an der Führung teil, weil sie aktuell ein Schulareal ökologisch aufwertet und sich Inspiration sowie praktische Tipps zu Materialien holen wollte, etwa welcher Sand sich für eine Wildbienen-Lehmwand eignet.
Der Austausch unter den Besuchenden – unter anderem auch mit der Gebäudemanagerin der Immobilienfirma – war sehr spannend und bereichernd. Solche Anlässe bieten jedes Jahr aufs Neue einen motivierenden Austausch und zeigen, wie wertvoll unsere geleistete Arbeit ist.
Visite guidée d’une oasis urbaine – Bâle
A Bâle, la SWO a proposé une visite guidée de la cour intérieure située à proximité de la gare. Les participants ont découvert un bel exemple de réhabilitation écologique en plein cœur de la ville, un espace précieux pour la biodiversité comme pour les habitants.
Cette cour de 3 000 m² a été réaménagée par la SWO, en collaboration avec l’association Dachbegrünung et l’entreprise Bioterra Flückiger, pour le compte de PSP Management AG. Les anciens arbustes ornementaux, dont le laurier-cerise, ont été remplacés par des arbustes sauvages et des vivaces indigènes, mieux adaptés aux conditions climatiques actuelles.
La visite a permis de découvrir des solutions concrètes pour favoriser la biodiversité, comme l’aménagement de petites structures pour les insectes ou le choix de plantes adaptées. Une participante, engagée dans un projet de revalorisation écologique d’une cour d’école, est venue chercher des idées et des conseils pratiques.
Les échanges entre les visiteurs et les spécialistes présents ont été particulièrement enrichissants. Cette journée a une nouvelle fois démontré que des initiatives locales peuvent contribuer concrètement à la protection de la nature et inspirer de nouveaux projets.
Auf den Spuren des Igels: Ein erlebnisreicher Nachmittag am SWO-Standort im Wallis
Ebenfalls im Rahmen des Festival der Natur nahmen sieben Kinder mit großer Begeisterung an einem Workshop rund um den Igel und die Biodiversität im Wallis teil.
Bei einem Spaziergang, der von Spielen, Geschichten und Beobachtungen geprägt war, lernten sie die Lebensweise des Igels kennen, die Gefahren, denen er ausgesetzt ist und die Bedeutung der Erhaltung von Lebensräumen für die Welt der Kleintiere. Zudem stellten sie Samenbomben her, die sie nach Hause mitnehmen konnten. Am Treffpunkt Tschüdanga in Salgesch bauten die Kinder anschliessend zwei Igelverstecke aus Ästen und Blättern, bevor sie diesen schönen Nachmittag bei einem gesunden Imbiss abschlossen. Ein grosses Dankeschön geht an Jennifer Skolovski vom Treffpunkt Tschüdanga für ihre herzliche Gastfreundschaft sowie an Charlène Catalano, unsere Fotografin des Tages.
Sur les traces du hérisson : un après-midi riche en découvertes – Valais
Toujours dans le cadre du Festival de la Nature, sept enfants ont participé avec beaucoup d’enthousiasme à un atelier consacré au hérisson et à la biodiversité en Valais.
Au cours d’une promenade ponctuée de jeux, d’histoires et d’observations, ils ont découvert le mode de vie du hérisson, les dangers auxquels il est exposé et l’importance de la préservation des habitats pour le monde des petits animaux. Ils ont également fabriqué des « bombes à graines » qu’ils ont pu emporter chez eux. Au Treffpunkt Tschüdanga à Salgesch, les enfants ont ensuite construit deux abris pour hérissons à partir de branches et de feuilles, avant de conclure ce bel après-midi par un goûter équilibré. Un grand merci à Jennifer Skolovski du Treffpunkt Tschüdanga pour son accueil chaleureux, ainsi qu’à Charlène Catalano, notre photographe du jour.

